Am Samstag verwandelte sich das Silverberg-Gymnasium erneut in ein Labor voller Entdeckungen: Beim Forschertag 2026 konnten über 110 angemeldete Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen spannende Experimente ausprobieren und in die Welt der Naturwissenschaften und Technik eintauchen. Unter der Leitung engagierter Lehrkräfte und in Kooperation mit dem Naturparkzentrum „Gymnicher Mühle“, einem langjährigen Partner des Gymnasiums, wurde ein abwechslungsreiches und lehrreiches Programm angeboten.
Die jungen Forschenden durften an verschiedenen Stationen selbst experimentieren, beobachten, ausprobieren und ihre Ergebnisse dokumentieren – immer begleitet von fachkundiger Anleitung.

Chemie-Workshop:
Bei Herrn Schütz und Frau Schönfeld experimentierten die Kinder mit alltäglichen Materialien wie Rotkohlsaft, Zitronensaft und Backpulver. Sie erzeugten beeindruckende Farbwechsel, erforschten chemische Reaktionen und dokumentierten ihre Beobachtungen – wissenschaftliches Arbeiten zum Anfassen.

Geschichte-Station:
Unter der Leitung von Frau Lausberg reisten die Teilnehmenden in das alte Ägypten. Sie stellten eigene kleine Mumienmodelle her, erforschten die Schrift der Hieroglyphen und gestalteten eigene Schriftzeichen. So erlebten sie Geschichte praktisch und anschaulich.

Informatik-Station:
Herr Mohr führte die Kinder in die Grundlagen der Robotik ein. Die Schülerinnen und Schüler programmierten kleine Roboter, die Hindernisparcours bewältigten oder bestimmte Aufgaben erledigten. Spielerisch lernten sie dabei, wie Sensoren funktionieren, und konnten stolz beobachten, wie ihre eigenen Programme die Roboter steuerten.

Physik-Station:
Abschließend zeigte Herr Ehrcke, wie Smartphones zu wissenschaftlichen Werkzeugen werden können. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die eingebauten Sensoren, entwickelten eigene Hypothesen und führten Experimente durch, um die Funktionsweise moderner Technik zu verstehen.

Besonders wertvoll war die Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge ab der Jahrgangsstufe 6, die die jüngeren Forschenden an den Stationen begleiteten. Mit ihrem Fachwissen und ihrer Hilfsbereitschaft trugen sie maßgeblich zu einer motivierenden und lebendigen Lernatmosphäre bei. Gleiches gilt für den vielbeachteten Workshop, den das Naturparkzentrum „Gymnicher Mühle“ zur Wasserqualität der Erft beisteuerte.

Den ganzen Tag über herrschte Begeisterung und Forscherdrang. Die Kinder hatten nicht nur Spaß am Experimentieren, sondern konnten ihr Wissen in den jeweiligen Fachbereichen vertiefen.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrkräften, dem Naturparkzentrum „Gymnicher Mühle“ sowie den unterstützenden Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7, die diesen Forschertag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Unter der routinierten Planung und Vorbereitung durch den Unterstufenkoordinator StD Marc Rosenbaum und der engagierten Unterstützung durch StR Jannis Lange war es für die zahlreichen Viertklässlerinnen und -klässler ein spannender und informativer Vormittag am Silverberg-Gymnasium.
Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen interessierten Kinder unseres kommenden fünften Jahrgangs und auf den Forschertag 2027, der sicher wieder zahlreiche junge Forscherinnen und Forscher anlocken wird.



