Am vergangenen Donnerstag verwandelte sich unsere Aula in ein kleines Fernsehstudio. Beim englischsprachigen Workshop Behind the Scenes konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9, 10, EF und Q1 selbst erleben, wie eine TV-Produktion entsteht.
Dass die Temperaturen in der Aula eher an ein Filmset in der Wüste als an einen deutschen Schultag erinnerten, hielt niemanden davon ab, mit Einsatz dabei zu sein. Trotz der Hitze wurde geplant, geprobt, improvisiert und natürlich gespielt – alles auf Englisch.

Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die unterschiedlichsten Rollen hinter den Kulissen, z.B. wurden sie als Stylist, Produzent, Regisseur, Kameraleitung oder Technikteam aktiv. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte die freiwillige Schauspielgruppe eigene Geschichten, die anschließend auf die Bühne gebracht wurden. Dabei bewiesen die Schauspielgruppen aller Jahrgänge viel Kreativität – und manchmal auch eine gehörige Portion Improvisationstalent. Der Jahrgang 9 sorgte mit einer Spielshow nach dem Vorbild von Wer wird Millionär? für beste Unterhaltung. Die EF hingegen entschied sich für deutlich mehr Bewegung auf der Bühne: Eine Entführung mit dramatischer Rettungsaktion, klassischen Wendungen und einer Handlung, die stellenweise fast an einen Actionfilm erinnerte. Da allerdings keine passenden Requisiten zur Verfügung standen, mussten kreative Lösungen her. So wurden kurzerhand pinke Pumps zur gefährlichsten „Waffe” des Tages. Manchmal zeigt sich eben gerade in solchen spontanen Ideen, dass Schauspiel vor allem eines braucht: Fantasie.
Wie wirkungsvoll Licht, Geräusche und Musik eine Szene verändern können, wurde bei allen Aufführungen eindrucksvoll deutlich. Mit den passenden Soundeffekten und der richtigen Beleuchtung entstanden in wenigen Minuten Fernseh-Atmosphäre und auch so mancher lustiger Moment.
Am Ende zeigte sich das britische Schauspiel- und Workshopleitungsteam begeistert. Besonders gelobt wurden die Englischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler des Silverberg-Gymnasiums. Vor allem ihre Kommunikationsfreude, ihre Spontaneität und ihr Mut, sich auf Englisch auszudrücken, beeindruckten unsere Gäste nachhaltig.
N. Vo



