Im Rahmen des Anne-Frank-Tages durften wir am 15. und 16. Juni erneut das engagierte Team von MiQua…op Jöck! an unserer Schule begrüßen. Vier Klassen des 7. Jahrgangs nahmen an dem Modul „Jüdisches Leben in Deutschland“ teil und erlebten vier spannende und abwechslungsreiche Unterrichtsstunden.
MiQua…op Jöck! ist das mobile Mitmach-Museum des LVR-MiQua – Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Ziel des Projekts ist es, Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens durch interaktive und multimediale Zugänge erfahrbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei eigenständig in Kleingruppen mit historischen Quellen, Originalobjekten, Filmen, Spielen sowie Tast-, Hör- und Duftstationen.
Das Modul „Jüdisches Leben in Deutschland“ ermöglicht einen Einblick in jüdische Alltagswelten, Kultur und Identität. Dabei geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um die Gegenwart jüdischen Lebens in Deutschland. Die vielfältigen Materialien regen dazu an, Vorurteile und Klischees zu hinterfragen und über ein respektvolles Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft nachzudenken.
Unsere Schülerinnen und Schüler waren mit großer Motivation bei der Sache. Die abwechslungsreichen Aufgaben, die Arbeit an verschiedenen Stationen und die Möglichkeit, Inhalte mit allen Sinnen zu entdecken, sorgten für eine hohe Beteiligung und viele interessante Gespräche. Besonders beeindruckend war die Verbindung von Wissenserwerb, persönlicher Reflexion und aktivem Austausch innerhalb der Gruppen. So wurde Geschichte lebendig und greifbar.
Der Besuch von MiQua…op Jöck! war eine wertvolle Bereicherung unseres Programms zum Anne-Frank-Tag. Er hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Vielfalt jüdischen Lebens zu stärken und die Bedeutung von Toleranz, Respekt und demokratischen Werten zu verdeutlichen.
Wir bedanken uns herzlich beim Team von MiQua…op Jöck! für die erneute Durchführung dieses beeindruckenden Projekts und freuen uns schon auf ein Wiedersehen an unserer Schule.
Kathrin Lay


