

Copyright: Forschungszentrum Jülich / Jenö Gellinek Photography 2026
Neugier, Forschergeist und jede Menge Engagement – all das brachten vier Schülerinnen und Schüler unserer Schule zum Regionalwettbewerb Jugend forscht 2026 im Forschungszentrum Jülich mit. Ein Tag voller spannender Präsentationen, intensiver Jurygespräche und inspirierender Begegnungen mit anderen jungen Talenten machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.
Unsere Projekte:
Luca Hochhausen und Maximilian Ackermann (EF) untersuchten den Einfluss von selbst hergestelltem Brennnesseldünger im Vergleich zu chemischem Dünger auf das Pflanzenwachstum.
Anna Engels und Geraldine Nkelani (7b) traten im Bereich Chemie bei Jugend forscht junior mit ihrem Projekt „Viskosität von Olivenölcremes“ an. Sie erforschten, wie unterschiedliche Mischungen aus Olivenöl, Bienenwachs und Lavendelöl das Fließverhalten und die Verteilbarkeit der Cremes beeinflussen.
Unsere Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Projekte souverän und stellten sich engagiert den Fragen der Jury.
Die Ergebnisse:
- Luca und Maximilian: erfolgreiche Teilnahme
- Anna und Geraldine: 3. Platz in ihrer Sparte
Wir sind sehr stolz auf das Engagement und den Forschergeist unserer Teilnehmenden.
In folgenden Beiträgen berichten die teilnehmenden Schüler/innen aus ihrer persönlichen Perspektive über diesen besonderen Tag.
M. Schönfeld

Beitrag von Anna und Geraldine (7b):
Ein Tag bei Jugend forscht
Bevor ich anfange zu erzählen: Was ist Jugend forscht eigentlich?
Jugend forscht ist ein Nachwuchswettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die dort teilnehmen können. Bei Jugend forscht kannst du viele Projekte präsentieren im Bereich Naturwissenschaften, Informatik, Mathe und Technik.
Kommen wir zum Tag, an dem wir bei Jugend forscht waren:
Unsere Abfahrt begann wie gewohnt um 7:20 Uhr. Wir sind von Elsdorf nach Jülich ungefähr 30 Minuten gefahren. Angekommen am Jülicher Forschungszentrum mussten wir unsere Tickets vorzeigen und durften dann erst rein. Das Forschungszentrum ist riesig mit vielen Gebäuden. Der Wettbewerb selbst war in einem großen extra Gebäude, der Bibliothek.
Im Gebäude haben wir unseren Stand aufgebaut und ab 8:20 Uhr waren wir auf uns alleine gestellt, da die Lehrer ein extra Programm hatten.
Für 1 Stunde und 40 Minuten sind die Juroren herumgegangen und haben Fragen bezüglich unseres Themas gestellt. Die Juroren waren fast alle nett, deswegen: Falls du hingehen willst, hab keine Angst.
Nach einer langen Zeit voller Aufregung und Reden gab es endlich Essen. Was ich empfehlen kann, ist zum Beispiel das Brot, das sie ausgelegt haben.
Nach dem Essen gab es viele Touren, für die man sich anmelden konnte. Wir haben uns für die Feuerwehr entschieden, weil das interessant klang.
Nach dem Programm war es Zeit für die Öffentlichkeit. Eltern und auch andere Besucher konnten rumgehen und sich erkundigen. Es gab viele interessante Fragen, mit denen wir uns vorher nicht so beschäftigt hatten.
Nach der ganzen Erklärungssache kam es zu den Siegerehrungen und einer kleinen Parade von uns. Die Siegerehrung verlief nach Kategorien. Zum Beispiel gibt es die Kategorien Chemie, Physik, Mathematik, Biologie, Technik und viele weitere. Wir haben einen dritten Platz gemacht.
Am Ende der Veranstaltung haben wir alle einen Beutel mit denselben Sachen bekommen. Dort drin waren Stifte, Flaschen und Blöcke. Es gab natürlich auch noch mehr Essen.
Man konnte sich am Ende auch noch Feedback von den Juroren holen. Bei uns war es sehr positiv.
Ungefähr um 19 Uhr waren wir fertig und sind nach Hause gefahren.
Beitrag von Maximilian und Luca (EF)
Unser Projekt
In unserem Jugend-forscht-Projekt haben wir untersucht, ob ein selbstgemachter Dünger aus Brennnesseln eine Alternative zu einem industriellen chemischen Dünger sein kann. Dabei wollten wir herausfinden, welcher Dünger das Pflanzenwachstum stärker fördert.
Durchführung
Für unser Experiment haben wir Kresse und Brennnesseln angepflanzt. Die Pflanzen wurden in drei Gruppen aufgeteilt: eine ohne Dünger (Kontrollgruppe), eine mit chemischem Dünger und eine mit selbstgemachtem Brennnessel-Dünger.
Die Brennnesseljauche haben wir selbst hergestellt, indem wir Brennnesseln eine Woche lang in Regenwasser gären ließen. Während des Experiments haben wir regelmäßig das Wachstum der Pflanzen gemessen und am Ende die Biomasse bestimmt.
Ergebnisse
Die Ergebnisse waren überraschend. Die Pflanzen mit dem selbstgemachten organischen Dünger wuchsen am besten und erreichten die größte Höhe sowie die größte Biomasse.
Die Pflanzen mit chemischem Dünger schnitten in unserem Experiment am schlechtesten ab und wuchsen sogar weniger als die Pflanzen ohne Dünger.
Fazit
Unser Experiment zeigt, dass ein selbstgemachter Dünger aus Brennnesseln eine wirksame Alternative zu chemischem Dünger sein kann. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie wichtig die richtige Dosierung von Dünger für das Pflanzenwachstum ist.



